16. September 2017

Eine Gartenreise die ist schön - Garten Nr. 4: Lianne`s Siergrassen in den Niederlanden



Kennt ihr schon Lianne`s Siergrassen? Das ist ein ganz besonderer großer Garten in den Niederlanden (Groningen), der unter anderem der amerikanischen Prärie nachempfunden wurde.
Man kann ihn vom 13. April bis 29. Oktober von Donnerstag bis Samstag (9-17 Uhr) besichtigen.

Er liegt im schönen De Wilp, nur 45 Minuten von der Nordsee entfernt.

Lianne Pot, Gartendesignerin und Inhaberin des Gartens, hat uns unglaublich nett empfangen, ohne zu wissen, wer wir sind und was wir wollen. Bei Kaffee und Tee kamen wir ins Gespräch, während wir warteten, dass der Regen aufhört.


Sie war selber in Nordamerika, um sich die dortige Prärie anzuschauen und sie in ihrem Garten genauso wiederzugeben. Mit zum Beispiel dem selben Boden wie dort. Und nun kommen Amerikaner zu ihr um sich zeigen zu lassen, wie die Prärie beschaffen ist. Denn dort wurde daraus weitestgehend Ackerland und nun versucht man die Natur wieder herzustellen.


Über viele geschwungene Wege kann man durch den Garten spazieren und hinter jeder Kurve entdeckt man Neues.


Ganz besonders gefällt mir der Bereich aus Gräsern und der Prachtkerze (Gaura):


Das Wetter war an dem Tag (an dem einzigen Tag in unserem Urlaub) eher regnerisch. Daher kam ich am nächsten Tag nochmal, doch nun stürmte es. Garnicht so einfach, unter diesen Umständen Fotos zu schießen.


Aber das ein oder andere Bild sah bei Regen sogar besser als als bei Sonnenschein:





Eine sehr schöne Kombination ist auch das Japanische Blutgras (Imperata cylindrica) mit der Fetthenne (Sedum) und Scabiosa:



Eine meiner Lieblingsstauden: Agastache "Black Adder":


Und natürlich darf das Eisenkraut (Verbena bonariensis) nicht fehlen.. 

Das Klima der nordamerikanischen Hochgrasprärien ist übrigens mit dem in den Niederlanden vergleichbar. Hier wächst nur etwas mehr Unkraut, aber die Stauden sind sehr robust.
Es gibt auch ein Buch über den Garten: "Im Farbenmeer eines Präriegartens" in dem die Geschichte nachzulesen ist.
Über dieses Buch habe ich übrigens den Garten kennengelernt!

Im Frühling zum Beispiel blühen hier ganz viele Lupinen, das muß ein Traum sein..
Vielleicht schaffen wir es zu der Zeit mal dorthin. :)

Eure Tatjana <3

Hier geht es zu den anderen Stationen der Gartenreise: KLICK


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2. September 2017

Isländischer Apfelkuchen - Klassíka eplakaka




Da es bald nach Island geht (endlich, nach einem Jahr Planung) habe ich für euch heute einen isländischen Apfelkuchen! Er ist einfach zu machen und schnell gebacken. Und aus Island :)

Was ihr dafür braucht:

200g weiche Margarine
250g braunen Zucker
3 Eier
400g Mehl
1 TL Backpulver
100ml Sahne
1 Pk. Vanillezucker
2 Äpfel
2 EL Zimtzucker

Zuerst schälst du die Äpfel und schneidest sie in Schnitze. Als nächstes heizt du den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vor.

In einer Schüssel verrührst du die Margarine und den Zucker, gibst die Eier anschließend hinzu und rührst weiter.

In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen und alles zum Teig der ersten Schüssel geben. Gut vermengen.

Zuletzt gibst du die Sahne und den Vanillezucker hinzu. Weiterrühren.

Die Kuchenform mit Backpapier belegen und den Teig hineinfüllen. Glatt streichen sowie die Apfelschnitze darauf verteilen. Mit Zimtzucker bestreuen und für 45 Minuten in den Ofen schieben.

Fertig!

Wenn er abgekühlt ist, servierst du ihn mit Sahne.

Das Rezept habe ich von dem tollen Blog Islandfankochbuch, schaut mal rein! Dort werden leckere Rezepte vorgestellt und es gibt nichts, was es dort nicht gibt.




Warst du auch schon in Island? Was hat dir dort besonders gefallen?
Habe letztens erst gelesen, dass dort im Cafe ein Stück Kuchen umgerechnet 9 Euro kostet. Ich werde es langsam geniessen.. ;)

Eure Tatjana <3

Ihr wollt noch mehr isländisches Gebäck?
Diese habe ich bereits gebacken: KLICK

P.S. Im nächsten Beitrag erzähle ich euch wieder vom nächsten Garten meiner Gartenreise!