20. Juni 2017

Lecker-lockere Mohn-Streusel-Muffins - für das Picknick oder als Dessert zum Grillen


Wisst ihr was? Jetzt im Sommer backe ich zwar weiterhin, habe aber kaum Zeit zum fotografieren (im Schnitt 10 Minuten). Deswegen gibt es manchmal eben nur ein Foto. Aber das ist ok, oder? ;)
Man will ja schließlich nur wissen, wie das Gebäck aussieht und nicht hundert Fotos von allen Details. Dazu habe ich im Winter wieder mehr Nerven. Das Wetter ist einfach zu schön gerade..
Und der Garten ruft.

Trotzdem muß ich euch unbedingt diese Muffins zeigen. Ich liebe ja Mohn total (sowohl als Blume als auch im Kuchen) und sollte was für das Dessert einer Grillparty backen. 
Die war übrigens total schön, an einem Weiher mit Holzhütte und vielen alten Freunden. 
Die Kinder konnten am Lagerfeuer Stockbrot machen und mit dem Boot herumpaddeln während wir uns entspannt ein kühles Bier gönnten und beim Vorbereiten der Grillgerichte halfen. 

Als es dunkel wurde gab es Rehrücken, geräucherten Stockfisch, vegetarischen Eintopf, viele Salate und die Muffins :)

Hier das Rezept dazu:

Für den Boden und die Streusel:

300g Mehl
200g Butter
10g Zucker
1 Ei

Füllung:

100g Milch
100g Mohn (gemahlen)
50g Zucker
50g Butter
1 Ei
1 Prise Zimt
250g Magerquark


Zuerst vermischt du für den Boden und die Streusel das Mehl mit der Butter und dem Zucker sowie dem Ei, bis ein schöner Teig entstanden ist. Diesen bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Für die Füllung die Milch in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und den Mohn unter rühren dazugeben. Abkühlen lassen.

Muffinformen einfetten und den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Das Ei trennen und das Eigelb mit dem Zucker, der Butter, der Prise Zimt sowie dem Magerquark verrühren. Den Mohn dazugeben und gut vermengen.

Nun holst du die Hälfte des Teiges aus dem Kühlschrank und walzt ihn aus. Mit einem Glas oder einer Schüssel runde Teigkreise ausstechen und in die Förmchen legen, so dass sie Boden und Rand bedecken.
Ich persönlich bin dazu zu faul und teile den Teig einfach nur in zwölf Teile. Diese verteile ich in die Muffinformen, drücke ihn an Boden und Rand und gut ist.

Die andere Hälfte des Teiges rühre ich nochmal mit dem Rührgerät zu Streuseln und stelle diese beiseite.

Das Eiweiss in einer Schüssel steif schlagen und unter die Füllung mischen. Diese in die Muffinförmchen verteilen und die Streusel darüber verteilen.

Für 50-60 Minuten backen.

Wenn sie fertig sind, herausnehmen und abkühlen lassen.

Fertig :)

Das Rezept habe ich bei Springlane.de gefunden und etwas umgeändert.

Eure Tatjana <3









18. Juni 2017

Von Pfingstrosen- & Mohnfeldern - der Schaugarten der Gärtnerei Gaissmayer im Juni


Ich habe mir schon länger mal vorgenommen im Juni den Schaugarten der Gärtnerei Gaissmayer in Illterissen zu besuchen. Und es hat sich gelohnt. Der erste Blick bei Betreten des Gartens:


Ein Meer von Mohnblüten und Steppenkerzen!







Bei der Brücke..



Ein Träumchen..

Unten: Phlomis tuberosa "Amazone"
Wer kennt sie?
Sie ist etwas kompakter und hat eine intensivere Blütenfarbe.


Die ersten Kandelaber-Ehrenpreise (unten Veronicastrum "Lavendelturm") blühen auch schon..


Daneben ein wunderschöner Wiesenknopf:

Höhe: 60-80 cm
Blüte: 6-7
Standort: sonnig, frisch-feuchter Boden



Und man entdeckt ja immer wieder neue schöne Pflanzen.. Die Winter-Heckenzwiebel (Allium fistulosum) zum Beispiel. Ihre Blütenköpfe sind recht groß und die ganze Pflanze wird 50-80 cm hoch. Eine Augenweide, nicht nur im Gemüsegarten..


Im Schattengarten blüht auch recht viel: 


Besonders fiel mir die Astrantia maxima auf:


Das Tafelblatt gibt auch sein Bestes:


Genauso wie die Anemone leveillei..


Es gibt immer wieder Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Hier mit einer der wunderschönen blühenden Rosen..


Ja und dann die Pfingstrosenbeete.. 



Hier gefiel mir besonders die Pfingstrose (Paeonia lactiflora) "Sword Dance" auf :) 



Unten: Allium Forelock.. :)
Er war übrigens fast so hoch, wie ich groß bin.


Gekauft habe ich natürlich auch etwas.. unter anderem endlich einen Veronicastrum "Lavendelturm" (Kandelaber-Ehrenpreis), Pestemon Barbatus "Coccineus" (knallroter Bartfaden), Helictotrichon sempervirens "Saphirsprudel" (Blaustrahlhafer) und Melica ciliata (Wimper-Perlgras).

Im August werde ich aufjeden Fall wieder kommen! Vor zwei Jahren war ich bereits im Sommer dort, hier der Bericht mit Bildern dazu: KLICK.

Und hier habe ich die Gärtnerei im Allgemeinen vorgestellt: KLICK.

Und kommendes Wochenende verzaubere ich euch mit schönen Bildern aus dem Sichtungsgarten Weihenstephan! Natürlich wieder mit einem Pfingstrosenfeld ;)

Eure Tatjana <3



P.S. Und natürlich möchte ich euch die Gewinner des letzten Beitrages bekannt geben:

Gewinner:

LOW CARB Backen von Holla die Kochfee: Susann Scholze

Das große Motivtortenbuch von Sandra Schumann: Stefanie Thiel

Herzlichen Glückwunsch!!!

14. Juni 2017

Erdbeer-Käsekuchen backen & Gewinnspiel!!!


Letztens habe ich auf dem Backblog Bake to the roots ein Käsekuchenrezept entdeckt, dass ich unbedingt und sofort nachbacken mußte. Marc behauptet, dass dieser Käsekuchen so schmeckt, wie man sich immer vorstellt, dass er schmecken muß. Und da ich was das betrifft, noch auf der Suche nach DEM Rezept bin, habe ich es ausprobiert.

Und ich muß sagen, er hat recht. Genauso muß ein Käsekuchen (meiner Meinung nach) schmecken: cremig und lecker :)

Ich habe statt Heidelbeeren Erdbeeren verwendet, da ja gerade Erdbeerzeit ist. Du kannst dafür aber auch ein komplett anderes Obst nehmen. Wie wäre es mit Kiwi? Oder Bananen und Schokosauce drüber (Banana-Split-Cheesecake).. hey, den muß ich mal ausprobieren..

Hier ist das Rezept für eine Backform von ca. 18-20 cm Durchmesser.
Möchtest du die normale 28er Form nehmen, dann nehme einfach die doppelte Menge an Zutaten :)

Zutaten:

150g Mehl
50g Puderzucker
100g Butter
1 Eigelb
Prise Salz
1 Bio-Zitrone (Abrieb davon)


Füllung:

200g Sahne
130g Zucker
40g Speisestärke
4 EL Milch
350g Magerquark
2 Eigelb
1 Pk. Vanillezucker
Prise Salz
1/2 Bio-Zitrone
1 EL Öl


und für darauf:

ca. 200g Erdbeeren 
5-6 EL Erdbeersauce (für Eis) oder -sirup


Zuerst machen wir den Boden:
Mehl und Puderzucker in einer Schüssel vermischen, die Butter in Stückchen schneiden und dazugeben. Das Eigelb, die Prise Salz und den Abrieb der Bio-Zitrone auch hinzufügen. Alles gut verkneten (geht am besten mit der Hand) bis ein schöner Teig entstanden ist.
Diesen in den Kühlschrank bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank legen.

Die Kuchenform (18-20 cm Durchmesser, wenn du eine 28 cm Große hast, einfach die doppelte Menge an Zutaten nehmen) mit etwas Öl einfetten und den Boden mit Backpapier belegen.

Für die Füllung die Sahne in einen Topf schütten, Zucker hinzugeben und warm machen. Derweil kannst du in einem Becher die Speisestärke mit der Milch verrühren. Wenn die Sahne kocht, nimmst du den Topf vom Herd und rührst (wie beim Pudding machen) die Speisestärke-Milchmischung hinein. Wieder auf den Herd stellen und solange rühren, bis die Masse dick wird. Von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen.

Jetzt kannst du den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen. Ich persönlich drücke ihn nur etwas platt und lege zwei Drittel auf den Boden der Kuchenform. Schön verteilen und platt drücken. Das andere Drittel zu einer Wurst rollen und um den Rand legen. So kannst du sie gut an den Rand drücken. Und wieder ab in den Kühlschrank damit :)

Den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Nun geht es weiter mit der Füllung! Dafür verrührst du in einer Schüssel den Quark, die zwei Eigelbe , eine Packung Vanillezucker, eine Prise Salz und Abrieb sowie Saft der halben Bio-Zitrone.
Das Ganze gibst du zu der dick gewordenen Sahne und rührst alles ordentlich unter.
Die Mischung auf den Boden verstreichen und in den Ofen stellen.
Für 30 Minuten backen und anschließend ausserhalb des Ofens auskühlen lassen.
Erst wenn der Kuchen ganz kalt ist, über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren nimmst du den Kuchen aus dem Kühlschrank.
Die Erdbeeren waschen. Das Sirup oder die Erdbeersauce auf den Käsekuchen streichen und die Erdbeeren darauf legen.

Fertig :)

Lasst es euch schmecken!


Gewinnspiel

Und weil der Blog auf Facebook, Pinterest & Instagram auf jeweils 200 oder über 200 Follower hat, gibt es zur Feier des Tages wie versprochen ein Gewinnspiel!!!

Auf Facebook war die Mehrheit für Backbücher als Preis:

1x Backbuch LOW CARB Backen von Holla die Waldfee


(hier meine Buchrezension dazu)


 und

1x Das grosse Motivtortenbuch von Sandra Schumann


Hier habe ich es bereits vorgestellt.


Wenn du eines der Bücher gewinnen möchtest, dann schreibe bitte bis zum Samstag, 17. Juni 2017 um 17 Uhr hier unten in die Kommentarspalte, welches du gewinnen möchtest!
(E-Mailadresse nicht vergessen)
Alternativ kannst du einen Kommentar auf der Facebookbeitrag des Blogs schreiben: KLICK.

Der Gewinner wird am Samstagabend bekannt gegeben.

(Ausserdem mußt du 18 oder über 18 Jahre alt sein und in der EU oder der Schweiz leben.
Die Daten werden nicht für spätere Werbezwecke benutzt.)

Viel Glück!!!

Eure Tatjana <3


P.S. Und kommendes Wochenende gibt es die ersten Bilder von meinen zwei Besuchen (Sichtungsgarten Weihenstephan & Gärtnerei Gaissmayer)!

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10. Juni 2017

Mein Garten im Juni - von Königskerzen und Sterndolden

Meine Iris "Thornbird" blüht wieder! Dieses Jahr sogar ohne Farbverfehlungen ;) Letztes Jahr war die erste Blüte Gelb und Violett anstatt dem Champagner. Hier habe ich sie porträtiert.

Nicht daneben wachsend, aber eigentlich farblich gut dazupassend links eine violette Königskerze (Verbascum). Aber fragt mich nicht, welche Sorte. Übrigens die erste im Garten. Bin schon gespannt, ob sie sich aussäht. Interessant ist, dass sie viel Wasser benötigt und ihre Blüten ab der Mittagszeit schon verblühen.


Die Sterndolden (Astrantia "Rosensinfonie") blühen auch wieder. Sie sind seit letztem Jahr endlich am richtigen Standort: ein Plätzchen, wo ca. 3 Stunden die Sonne scheint. Scheint ihnen zu gefallen.


Ja und nun einer meiner liebsten Storchschnäbel: Geranium "Patricia". Äusserst dankbar liebt er die Sonne und wird recht hoch. Er wächst gerne an anderen Stauden entlang und lehnt sich an ihnen an. Deswegen habe ich ihn einfach zwischen die Sommer-Phloxe gesetzt. Er blüht übrigens bis zum Herbst.

Geranium "Patricia"
Höhe: 60-70 cm
Blüte: Juni - September
Standort: frischer Boden, sonnig - absonnig


Und wie versprochen, hier ein paar Bilder der Pfingstrosen :) Anfang Juni hat sich bereits die erste Knospe geöffnet und ein paar Tage später haben alle geblüht.
Unten seht ihr die ungefüllte Pfingstrose "White Wings":


Und hier meine allerliebste: Paeonia "Sarah Bernard", eine rosa gefüllte und wunderbar duftende Staude.


Zu dieser Farbe passt übrigens wunderbar die weiße Spornblume.
Sie hat sich durch Zufall neben einer weiteren Pfingstrose ausgesäht und blüht praktisch hinter dem Zaun. Vielleicht schaffe ich es mal ein Foto davon zu machen.

Und hier meine "Explosions-Pfingstrose":
Sie ist erst 3 Jahre alt und schon die breiteste von allen. Vielleicht liegt es daran, dass auf ihrem Beet früher Tomaten angepflanzt wurden? Wer weiß..
Begleitet wird sie von Geranium "Tiny Monster", welcher wirklich ein Monster ist. Die Pflanze stört es überhaupt nicht, dass kein Platz mehr ist, sie wächst einfach zum Licht und lehnt sich an der Nachbarstaude an.


Und hier die ersten Rosenblüten der Rose Charles de Mills. Im zweiten Teil nächste Woche zeige ich euch noch mehr Rosenbilder :)
Zu dieser historischen Rose passt übrigens wunderbar die Katzenminze (Nepeta), zb "Walkers Low", wie hier im Bild.


Euch ein wunderschönes sonniges Wochenende!
Eure Tatjana <3

8. Juni 2017

Gestalten mit Pflanzen - eine Buchrezension

Nach einem Backbuch möchte ich euch heute ein Gartenbuch vorstellen. Damit beide Interessengruppen glücklich sind ;)

Da ich leidenschaftlich gerne an Pflanzenplänen herumbastle (wie andere Kreuzworträtsel oder Sudoku), interessieren mich Gartengestaltungsbücher natürlich umso mehr. Auch diesmal hat mich das Coverbild neugierig gemacht und es hält, was es verspricht.

Das Buch enthält zuerst einmal unzählige gute Gartenbilder, von denen man sich inspirieren lassen kann.
Durch die vielen Absätze und Listen bleibt es übersichtlich und interessant.


Es ist aufgeteilt in:

Lernen Sie den eigenen Garten kennen

Die Pflanzenpalette

Die Aufgaben der Pflanzen im Garten

Gestaltungsstile

Gestaltungsgrundlagen

Anlage & Planung der Beete

Pläne zum Nachpflanzen

Pflanzen & Pflegen


Zuerst empfiehlt der Autor (wie so oft), dass man sich seinen Garten genau anschaut. Wo ist Schatten,  wo Sonne, welcher Boden, wie kann er verbessert werden, was wächst schon im Garten usw.
Anschliessend gibt es für Garteneinsteiger eine Aufzählung aller Pflanzenobergruppen. Mit einer Liste der empfehlenswertesten zb Rosen.


Dann werden die Aufgaben der Pflanzen aufgelistet (zb Sichtschutz oder Duftpflanze) und ein Kapitel weiter wird empfohlen ein Moodboard zu erstellen. Eine gute Möglichkeit un einfach mal zusammenzustellen, was man eigentlich möchte.

Die verschiedenen Gartenstile kommen auch nicht zu kurz. Dazu gibt es jedes mal eine kurze Übersicht für Eilige: "Auf einen Blick" und einer Liste mit typischen Pflanzen. Dazu ein paar Tipps und Gestaltungskniffe.

Mein Lieblingsthema

Mein Lieblingsthema ist das nächste Kapitel: Gestaltungsregeln, insbesondere "Farben kombinieren". Und immer mit schönen Beispielbildern. Wie schaut das Beet aus, wenn es nur aus einem Farbton besteht? Dank der Bilder weiss ich jetzt, dass ich weisse Beete den Blauen oder Roten vorziehe. Rot pur geht sowieso garnicht. Ausser kombiniert mit Stipa tennuisima..
Bei euch?

Ich habe ja einen Bereich im Garten, den ich ausschliesslich mit weiss blühenden Pflanzen bepflanze. Ihr glaubt ja nicht, wie schwer es ist, nichts anderes dazuzupflanzen.. Soviel dazu.

Ein guter Tipp ist der Blütezeitkalender, der vom Autor empfohlen wird. Denn ohne den geht garnichts.  Dann gehts an die Planunf des Beetes.
Hier wird erklärt was zb Füllstauden sind oder welche Möglichkeiten es in der Höhenstaffelung gibt und alles mit schönen Beispielbildern.

Das Beste kommt zum Schluss: Pläne zum Nachpflanzen. Jeweils immer einer zu einer Kategorie (Pflegeleicht, Kühler Schatten oder zb Bella Italia). Dazu gibt es jeweils zwei Listen: einmal Design-Tricks vom Profi und Die Details auf einen Blick. Dazu ein kleiner Text zum Thema Besonderheiten, die man zu dem Beet wissen sollte (welche Pflanzen stehen im Mittelpunkt, welche wiederholen sich).


Alles in allem ein sehr informatives Buch mit sehr vielen traumhaften Bildern (zu jedem gibt es eine Beschreibung der genauen Pflanzensorten) welches sehr gut zur Inspiration dient.
Einziger Wermutstropfen: zu den Beetplänen gibt es kein exaktes, reales Beispielbild. Aber einzelne Bilder zu den Pflanzen.




Das Buch kann beim Verlag Callwey unter der ISBN-Nr. 9783766722072 für 29,95 Euro bestellt werden. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares.

Eure Tatjana <3

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3. Juni 2017

Gâteau au chocolat - französischer Schokoladenkuchen glutenfrei


Im Mai waren wir für einen Kurztrip in Südfrankreich und es war wunderschön.. Dazu zeige ich euch bald Bilder, versprochen! Auch vom Garten von Grace Kelly :) Heute gibt es erstmal einen Gâteau au chocolat, einen französischen Schokoladenkuchen.
Das Rezept habe ich aus dem Buch "Französisch Backen" von Aurélie Bastian, über das ich euch im Anschluß noch etwas erzähle.

Jetzt aber erstmal zum Rezept:

(Für eine Tarteform von 22cm oder eine Kuchenform von 18cm. Wenn du eine 28er Form hast, dann einfach Zutaten verdoppeln)

200g Zartbitterschokolade
120g Butter
4 Eier
120g Zucker
50g gemahlene Mandeln
1 EL Speisestärke

Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Schokolade klein hacken. Mit der Butter in eine Schüssel geben und im Topf oder in der Mikrowelle schmelzen lassen.

Die Eier trennen und die Eigelbe mit dem Zucker in einer Schüssel solange schlagen, bis die Masse weißlich wird. Alles zur Schokolade geben, verrühren und nun die Mandeln sowie die Speisestärke unterrühren.

Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Die Kuchenform fetten oder ölen und den Teig hineingeben. Für ca. 30-35 Minuten in den Ofen geben. Die Mitte des Kuchens darf noch weich sein.

Fertig :)




Aurélie Bastian kommt aus Frankreich und verzaubert uns mit Rezepten aus ihrer Heimat. Sie hat ein wenig herumexperimentiert und hier etwas Butter weggelassen, dort das überlegt wie es einfach zu backen wäre. In dem Buch sind die typischen französischen Sachen drinnen wie Biroche, Croissant, Baguett, Madelaines oder Èclair. Dazu viele Brote und leckere Kuchen.
In einfachen Schritten sollte so jedem das Nachbacken gelingen.



Aufgeteilt ist das Buch in:

Tipps & Tricks

Petit déjeuner (Frühstück)

Pâtisserie (Gebäck)

Goûter (Kaffeezeit)

Grandes occasions (Besondere Anlässe)


Und ich muß ihr zustimmen. Mir ist die Goûter (Kaffeezeit) auch immer sehr wichtig. Sie ist meist der Grund und die Motivation etwas zu backen. Denn selbstgemacht schmeckt meist besser wie vom Bäcker :)

Wer mag, hier geht es zum Trailer.

Das Buch "Französisch Backen" kann man beim Südwest-Verlag mit der ISBN-Nr. 978-3-517-09533-2 für 19,99 Euro bestellen.

Vielen Dank für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

Und in Frankreich habe ich natürlich ein Croissant sowie ein Baguett gegessen. Beides schmeckt wunderbar.. Von den Macarons habe ich mir auch eine Packung geholt. Auch gut, aber etwas süß. Vielleicht hätte ich sie vom Bäcker holen sollen statt aus dem Supermarkt ;)

Eure Tatjana <3