20. Dezember 2017

Lebkuchentiramisu - können auch Kinder essen (ohne Alkohol, Ei & Koffein)


Ich wollte schon lange mal einen Lebkuchentiramisu machen. Vor ein paar Jahren hatte ich einen probiert und seitdem geistert er mir im Kopf herum. Aber er sollte ohne Alkohol und ohne Koffein sein, damit ihn auch mein Sohn essen kann. Ohne Ei ist er übrigens auch, aber das war mir eigentlich egal. Er eignet sich gut als Dessert für das Weihnachtsmenü oder als Mitbringsel auf einer Feier, da er gut durchziehen muß. So kannst du ihn gerne auch einen Tag vorher zubereiten.

Für 8 Portionen braucht ihr:

300ml Kinderpunsch
2 Zimtstangen
6 Nelken
250g Mascarpone
300g Quark
10 EL Milch
4 EL Orangensaft
2 Pk. Vanillezucker
40g Zucker
400g Lebkuchen (ohne Schokolade)

zum darüberstreuen:
Kakaopulver
Zimt

Und so gehts:

Gebe den Kinderpunsch in einen kleinen Topf und füge die Zimtstangen sowie die Nelken hinzu. Solange kochen lassen, bis sich die Flüssigkeit um die Hälfte reduziert hat. Anschließend abkühlen lassen.

Derweil kannst du in einer Schüssel die Mascarpone, den Quark, die Milch und den Orangensaft verrühren. Den Zucker und den Vanillezucker untermischen und in einer zweiten Schüssel die Lebkuchen zerkleinern. Entweder mit der Hand oder einem Zerkleinerer.

Gebe den Kinderpunsch zu den Lebkuchen und vermische alles gut. 

Jetzt kannst du schichten. Entweder in Gläsern oder einer großen Form. Wichtig ist dabei, dass die letzte Schicht die Mascarponecreme ist.

Nun kannst du den Tiramisu einige Stunden (oder über Nacht) ziehen lassen und vor dem Anrichten die Kakao-Zimt-Mischung darüber streuen.

Fertig :)

Lasst es euch schmecken!

Eure Tatjana <3



19. Dezember 2017

Winterlicher Zupfkuchen mit Sternen



Nur noch fünf mal schlafen, dann ist Weihnachten! Diese Woche möchte ich euch deshalb zwei Desserts für das Weihnachtsmenü oder den Weihnachtskaffee am nachmittag vorstellen.
Den Anfang macht ein russischer Zupfkuchen mit Sternen.

Das braucht ihr für eine Form mit 28 cm Durchmesser:

Zutaten für den dunklen Teig:

300g Mehl
1 Pk. Backpulver
175g Zucker
40g Backkakao
200g Butter
2 Eier


Zutaten für den hellen Teig:

150g Zucker
3 Eier
500g Quark
200g Sahne
1 Pk. Vanillezucker
1 Prise Salz
70g Butter, zimmerwarm

In einer Schüssel mischt du das Mehl mit dem Backpulver. Anschließend gibst du den Zucker und den Backkakao hinzu. In einer zweiten Schüssel verrührst du die Eier mit der Butter und gibst die Mischung in die Mehlschüssel. Alles gut durchkneten.

Die Springform einfetten und drei Viertel des Teiges darin verteilen und andrücken: für den Rand rollst du den Teig am besten zu einer Rolle, legst sie an den Rand und drückst sie fest.
Ein Viertel des Teiges rollst du aus und stichst die Sterne aus.

Nun kannst du den Backofen vorheizen: 180 Grad, Ober- und Unterhitze.

Für den hellen Teig rührst du die Butter in einer Schüssel schaumig, gibst anschließend die Eier hinzu. Weiter rühren und den Quark, die Sahne, den Vanillezucker, die Prise Salz und die Butter hinzufügen.
In die Springform füllen und die Sterne darauf legen.

Für eine Stunde in den Ofen schieben.

Fertig!

Eure Tatjana <3


17. Dezember 2017

Linzer Plätzchen - Rezept zum Backen


Ups, schon der dritte Advent.. So schnell vergeht die Zeit! Nur noch eine Woche bis Weihnachten. Für alle, die wie ich, erst im Dezember mit dem Plätzchen backen anfangen (am liebsten an den Adventssonntagen) habe ich ein weiteres leckeres Rezept:

Wenn ihr Linzer Torte mögt, dann dürften die Plätzchen dazu genau das richtig für euch sein. Sie schmecken nämlich genau so, nur dass sie etwas zarter sind. Sie zergehen praktisch auf der Zunge.

Und so gehts:

Zutaten:

140g Butter
50g Puderzucker
150g Mehl
100g Haselnüsse gemahlen
1 gehäuften TL Zimt
1 Msp. Nelkenpulver
1 EL Kakaopulver
Pflaumenmus (oder andere Marmelade)
Mehl zum Ausrollen

Die Butter rührst du mit dem Puderzucker cremig, mischt in einer zweiten Schüssel die restlichen trockenen Zutaten zusammen (Mehl, Haselnüsse gemahlen, Zimt, Nelkenpulver, Kakaopulver) und gibst sie zur Butter und dem Puderzucker. Schön durchkneten bis ein Teig entsteht. Ist er zu klebrig, noch etwas Mehl hinzufügen.

Den Backofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen.

Mit Mehl ausrollen und ausstechen. Die Hälfte der Plätzchen mit einem Loch in der Mitte versehen (habe ich mit einem Apfelkernausstecher gemacht) und ab in den Ofen damit.
Für ca. 10 Minuten backen bis sie ganz leicht gebräunt sind.
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Nun kannst du das Pflaumenmus auf die Plätzchen ohne Loch streichen und jeweils eines mit Loch darauf setzten. Benutzt du eine andere Marmelade, ist sie evlt. zu fest und lässt sich erst gleichmäßig verstreichen, wenn du sie kurz warm gemacht hast (Mikrowelle geht auch).

Fertig :)




Heute gibt es zudem Live-Bilder von Putzi, meinem zweiten Kaninchen.

Hier ein Bild von gestern, heute sieht es in etwas genauso aus (10.33 Uhr):


Später gibt es noch mehr Bilder. Sofern sie Lust hat in den Schnee zu gehen ;)

Sie ist etwas größer als Minka, aber sehr schüchtern und vorsichtig. Trotzdem begrüßt sie mich mittlerweile mit einem Nasenstupser. Aber wehe, man berührt ihr Fell, dann ist sie ganz schnell weg. Sie ist eines von mehreren Kaninchen, die mal bei einem Züchter in Boxen ihr dasein fristeten. Als dieser wegen eines Umzugs alle an einen Schlachter verkaufen wollte, hat Anna, eine Tierliebhaberin, sie davor gerettet und ihm abgekauft. Genau zu der Zeit habe ich einen neuen Spielgefährten für Minka gesucht und so landete sie hier.

11.04 Uhr - tägliches Vormittagsschläfchen


12 Uhr - Mittagessen (Wirsing)


12.05 Uhr: Ausflug in den Garten


13 Uhr - Siesta im Gehäge


14 Uhr - ab in den Garten, Schneegestöber




14.30 Uhr - Es war so anstrengend..




Ich wünsche euch allen einen schönen dritten Advent! Habt es gut.

Eure Tatjana <3

16. Dezember 2017

Rezept für Honigherzen & Kaninchen im Schnee


Die letzte Gelegenheit, um in Ruhe Plätzchen zu backen. Ich liebe ja die Adventswochenenden! Sie eignen sich wunderbar dafür. 

Heute möchte ich euch meine absoluten Lieblingsplätzchen vorstellen. Schon in meiner Kindheit hat sie meine Tante zu Weihnachten gebacken und wenn wir am 1. Feiertag dort zu Gans und Ente eingeladen waren, hat jeder von uns ein Tüterl davon bekommen. Der Teig ist würzig und weich wie Lebkuchen, dazwischen ist Johannisbeergelee und außenrum die Schokolade.

Auch damit ich selber das Rezept nicht wieder verliere, schreibe ich es heute hier auf. Meine Tante hatte es aus einem älteren Backbuch und jedes mal, wenn ich sie backen möchte, fällt mir der Titel des Buches nicht mehr ein. Das Buch selber habe ich, warum auch immer, nie gekauft, obwohl es ein sehr gutes, mit altbewährten Rezepten, ist. Liegt warscheinlich daran, dass ich in einer Bibliothek arbeite und jederzeit darauf zurückgreifen könnte ;)

Aber nun habe ich es wieder gefunden und hier ist das Rezept:

Zutaten:

450g Honig
250g Zucker
100g Butter
2 Eier
1 Prise Salz
je 50g Zitronat & Orangeat (wer möchte)
1 TL Zimt
1/2 TL Nelken, gemahlen
1 kg Mehl
2 Pk. Backpulver
1 Glas Johannisbeergelee
400g Zartbitterschokolade

In einem Topf erwärmst du den Honig mit dem Zucker und der Butter bis alles geschmolzen ist und lässt es dann abkühlen bis es lauwarm ist. Immer wieder umrühren.

Derweil kannst du die Eier mit dem Salz verrühren, das Orangeat sowie das Zitronat klein schneiden und in einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Zimt, den Nelken und dem Backpulver vermischen.
Die Honigmasse, die Eier und das Orangeat/Zitronat dazugeben und zu einem schönen Teig verkneten. 

Den Backofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den Teig mit Mehl ausrollen und die Herzen ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und für ca. 7-10 Minuten backen (bis sie ganz leicht hellbraun werden).
Der Teig reicht für mehrere Bleche, man kann auch die Hälfte der Zutaten nehmen und weniger machen.

Das Johannisbeergelee in einem Topf erwärmen bis es flüssig ist. Die Plätzchen kannst du damit bestreichen, wenn sie noch warm sind, es reicht aber auch es zu machen, wenn sie bereits abgekühlt sind. Jeweils ein Plätzchen damit bestreichen und ein zweites darauf legen.

Nach ein paar Stunden ist die Marmelade wieder abgekühlt und die Plätzchen kleben zusammen.
Nun kannst du die Schokolade in einem Wasserbad erhitzen und die Plätzchen damit bestreichen (oder hineintauchen). 

Die Plätzchen am besten in einer Keksdose aufbewahren. Sie schmecken sehr lange gut, da sie noch eine Weile durchziehen und wieder weich werden.

Fertig :)

Kaninchen im Schnee

Dazu gibt es mal wieder Bilder mit Kaninchen im Schnee. Wie letztes Jahr (KLICK), dürfen sie dieses Jahr auch wieder von September bis Februar im ganzen Garten herumlaufen, was ihnen sehr viel Spaß bereitet.

Hier seht ihr Minka, die Wilde & der Chef. Sie ist zwei Jahre alt und hat ihren eigenen Kopf. Sie gräbt Höhlen wie ein Weltmeister, hasst es wie die Pest, nachts ins Gehege zu müssen. Und ich habe meine liebe Not, sie so auszutricksen, dass sie doch freiwillig hineingeht. (Katzenklappe mit Timer) Denn fangen kann man sie nicht, da sie sehr schlau ist und eine große Ausdauer hat. Dank dieser hat sie bereits zweimal einen Marder/Fuchs überlebt, der dann statt ihrer eines der anderen Kaninchen mitgenommen hat.

Sie hat auch keine Probleme Nächte lang alleine im Garten herumzustreunern, wenn es -10 Grad hat. (Und sie mal wieder nicht ins Gehege will).
Dennoch ist sie sehr zutraulich und neugierig und immer die Erste, die kommt, wenn es etwas gibt.





Eure Tatjana <3

P.S. Unsere Nachbarn haben kleine Kaninchen abzugeben. Wer also ein, zwei haben möchte, der melde sich bei mir. Bitte lest euch aber vorher die aktuellen Haltebedingungen auf www.kaninchenwiese.de durch. 

(Einfach nur ein Stall mit Trockenfutter und 1 qm-Gehege auf der Wiese ist veraltert und Tierquälerei! 
Kaninchen brauchen ein mind. 4 qm großes Gehege für die Nacht und mind. 3x soviel Auslauf tagsüber für mehrere Stunden, ideal wäre den ganzen Tag. Trockenfutter ist ungesund. Stattdessen gibt man frisches Gemüse/Obst und Heu.
Zudem dürfen Kaninchen nicht alleine gehalten werden. Mindestens zu zweit. Zusammen mit Meerschweinchen o.ä. ist nicht das gleiche. In Österreich ist Alleinhaltung sogar verboten.)

14. Dezember 2017

Geschenketipp Buch Yukon - mein gehasster Freund - mit Joey Kelly und Till Lindemann


Euch fehlt noch das passende Weihnachtsgeschenk für den Bruder, Mann, Vater?

Vor kurzem habe habe ich die Reisebloggerin Hanife Örki interviewt, welche ein paar Monate in Yukon unterwegs war.

Passend dazu habe ich für alle Sportler, Abenteurer und Kanufahrer unter euch auch einen Geschenketipp:

"Mein gehasster Freund Yukon" von Joey Kelly und Till Lindemann. Fotos: Thomas Stachelhaus.

Das Buch ist relativ groß und schwer, die Seiten etwas dicker und der Buchdeckel sehr hochwertig.
Schlägt man es auf, sieht man erst einmal sehr viele atemberaubende Landschaftsbilder mit und ohne die beiden Autoren.

Joey Kelly, Extremsportler und Mitglied der Kelly Family sowie Till Lindemann, Sänger der Band Rammstein und früher Schwimmer, fahren mit einem Kanu von Eagle in Kanada nach Circle in Alaska. Die Tour dauert drei Wochen und die beiden, die bereits ein paar Jahre gut miteinander befreundet sind, berichten darüber in einem Interwiew im Buch.


Im Interview erzählen sie auch von der Planung und dem Training vor der Reise. Zudem davon, wie es ihnen währenddessen erging. Ich habe es gerne gelesen.
Am Ende des Buches wird der Fluß über mehrere Seiten portraitiert und es gibt einige unveröffentlichte Gedichte von Till Lindemann.


Das Buch kannst du über den Verlag NATIONAL GEOGRAPHIC für 79 Euro käuflich erwerben (ISBN-Nr. 978-3-86690). Es hat bei einem Format von 37 x 29 cm 192 Seiten.


Und ja, da war ja noch was..
Das Gewinnspiel vom letzten Beitrag.
Natürlich habe ich ausgelost und the winner is...

Hedi H.!!!
Herzlichen Glückwunsch!!!
Das Buch "New German Style" kommt noch vor Weihnachten bei dir an, versprochen. :)

Eure Tatjana <3

12. Dezember 2017

Gewinnspiel & Geschenketipp Buch "New German Style"


Heute gibt es das letzte Gewinnspiel dieses Jahres :) Verlost wird das Gartenbuch "New German Style" von Frank M. von Berger. Was ihr genau dafür tun müßt, erfahrt ihr weiter unten.
Zuerst erzähle ich euch etwas über das Werk.
Ziel des Autores ist es, dem Leser zu zeigen, was New German Style ist, wie der Stil sich entwickelt hat und mithilfe von Pflanzenportraits Inspirationen für den eigenen Garten zu geben.

Das Buch ist aufgeteilt in vier Kapitel:

Die neue Lust am Gärtnern mit Stauden

Gestalten wie ein Profi

Mit Stauden Stimmungen schaffen

Mit Stauden bunt durchs Gartenjahr

Es werden verschiedene Themen aufgegriffen, wie "Blackbox-Gardening", diese erklärt und jeweils mit drei Pflanzenportraits abgeschlossen. 



Die Bilder sind alle von sehr guter Qualität und schön anzuschauen.
Auch das Thema Gehölze wird angesprochen und deren Wichtigkeit beschrieben.
Mithilfe einer Liste kann sich der Leser klein bleibende oder mittelhohe Gehölze für seinen eigenen Garten aussuchen.


Das Buch ist verständlich geschrieben und ideal für den Gartenanfänger. Dieser kann sich einen ersten Überblick verschaffen und schon einige Gartenpflanzen kennenlernen. Zudem ist er up to date ;)

Für 24,90 Euro könnt ihr das Buch beim Ulmer Verlag bestellen (ISBN-Nr.: 978-3-8001-0307-2) oder hier bei der Verlosung teilnehmen!


Gewinnspiel


Alles, was du dafür tun mußt, um an der Verlosung des Buches teilnehmen zu können ist:

- Hier unten einen Kommentar schreiben, warum du gewinnen möchtest,
- oder auf Facebook unter dem Beitrag einen Kommentar schreiben, warum du gewinnen möchtest.

Bitte die E-Mailadresse dazuschreiben, damit ich dich benachrichtigen kann.


Die Verlosung für das Buch endet am 14.12.17 um 9 Uhr morgens. Anschließend werde ich auslosen und den Gewinner hier verkündigen sowie persönlich per E-Mail oder PN benachrichtigen.
Ausserdem mußt du 18 oder über 18 Jahre alt sein und in der EU oder Schweiz leben.
Die Daten werden nicht für spätere Werbezwecke genutzt.

Viel Glück!!!

Eure Tatjana <3


10. Dezember 2017

Nussecken selber machen - Rezept zum Backen


Gestern der Einhorn-Glühwein, heute lecker Nussecken :)
Was ich ja so praktisch finde an der Weihnachtsbäckerei: man kann die Sachen noch etwas aufheben und muß sie nicht innerhalb von 3-4 Tagen verzehren (wie das bei Kuchen so ist).
Das heißt, ich kann backen, auch wenn ich gar keinen Besuch erwarte. :)

Nussecken wollte ich ja schon länger mal ausprobieren, mir sind sie aber bis jetzt noch nie gelungen. Entweder waren sie zu dünn und zerbrechlich oder nicht fest genug. Doch vor kurzem habe ich auf dem wunderbaren Blog MissFancy.de ein Rezept gefunden, bei dem ich zuversichtlich war. Und es hat geklappt!

Und so gehts:

Zutaten:

130g Butter
150g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
250g Mehl
100g Vollkornmehl (weißes Mehl geht auch)
1 TL Backpulver
6 EL Orangenmarmelade oder andere helle Marmelade
1 Msp Lebkuchengewürz (oder Zimt, oder..)
Butter zum Einfetten

200g Butter
200g brauner Zucker
5 EL Wasser
200g Mandeln gemahlen
200g Haselnüsse gemahlen
20g Haselnusskrokant (muß nicht sein, hatte ich einfach noch da)

300g Kuvertüre (Zartitter & Vollmilchschokolade gemischt)


Die Butter und den Zucker mit dem Vanillezucker schaumig rühren und die Eier untermischen. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver mischen und zur Butterzuckereiermischung geben. Alles gut durchrühren und anschließend kneten. Ist der Teig zu klebrig, noch etwas Mehl hinzufügen.

Ein hohes Backblech einfetten und den Teig darin verteilen. Ich habe ihn mit einem Löffel glatt geklopft. Nun die Marmelade darauf verteilen und den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Für die Nussmasse die Butter, den braunen Zucker und das Wasser erwärmen bis die Butter flüssig ist. Nicht kochen! Jetzt kannst den Topf von der Herdplatte nehmen und die gemahlenen Nüsse sowie den Krokant dazugeben. Schön vermischen und auf den Teig geben, der schon im Backblech ist.

Das Blech für 30-35 Minuten in den Ofen geben.

Wenn sie fertig sind, müssen sie erst abkühlen. Anschließend im Blech mit einem scharfen Messer schneiden und dann erst herausnehmen.

Die Kuvertüre im Wasserbad erwärmen bis sie geschmolzen ist. Die Nussecken hineintauchen und auf Backpapier oder Alufolie legen.

Fertig :)

Eure Tatjana



9. Dezember 2017

Einhorn Glühwein - mit oder ohne Alkohol



Meine Lieben. Eigentlich hatte ich ja garnichts Weihnachtliches für meinen Blog geplant dieses Jahr. Eigentlich. Doch es kommt ja immer anders als man denkt. Und so sind inzwischen fünf spontane weihnachtliche Rezepte entstanden, die ich jetzt noch irgendwie unterkriegen muß. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Dann gibt es eben mal jeden zweiten Tag einen neuen Beitrag. Why not!

Den Anfang macht der Einhorn-Glühwein!
Gesehen bei Antenne Bayern und nie wieder aus dem Kopf herausbekommen. Ich speichere bei Facebook ja immer solche Beiträge so ab, dass nur ich sie sehen kann. Damit ich später noch auf das Rezept zurückgreifen kann. Und heute ist es soweit. DER perfekte Einhorn-Glühwein Tag: Es liegt Schnee, die Sonne scheint.. Winterwonderland.

Den Einhorn-Punsch kann man mit und ohne Alkohol zubereiten. Ich habe meinen jetzt mal ohne gemacht, es ist ja erst 14 Uhr.. ;)

Die Sahne hält sich übrigens überraschend lange so flauschig im Glas (Test: nach 1 Stunde, außer es ist Sprühsahne, die zerfließt sehr schnell). Also keine Hektik beim zubereiten :) 

Zutaten:

Glühwein oder Kinderpunsch
2 EL Himbeersirup (pro Glas)
Gummibärchen (wer mag, habe sie selber vergessen)
Sahne
Streuzeug zum Verzieren

Du erhitzt den Glühwein/Kinderpunsch auf die gewünschte Temperatur und schlägst die Sahne auf (Achtung, sie muß vorher im Kühlschrank gestanden haben oder anderweitig gekühlt worden sein, sonst lässt sie sich nicht aufschlagen.)
Fülle den Glühwein/Punsch in Gläser, füge je Glas 2 EL Himbeersirup hinzu und gebe ein paar Gummibärchen hinein.
Mit einem Löffel kannst du jetzt die Sahne darauf geben und diese mit dem Streuzeug verzieren.

Fertig :)

Er schmeckt übrigens sooo lecker! Das wäre auf den Weihnachtsmärkten DER Verkaufsschlager..
Oder habt ihr bereits welchen entdeckt? Wenn ja, wo?

Eure Tatjana <3



Rosa Glitzerplätzchen von Nina :)


6. Dezember 2017

Geschenketipp Gartenbuch "Immerblühende Beete"


Wer von euch hat schon alle seine Geschenke beisammen? Ich noch nicht.. Es soll ja Leute geben, die das bereits im November erledigt haben (oder noch früher). Ist ja gut und schön, aber was ist, wenn die Lieben erst im Dezember wissen, was sie sich wünschen? ;) 
Zum Glück wissen meine ganz genau was sie wollen. Denn es gibt ja noch die Kategorie: "Ich möchte nichts Großes." oder "Ich lasse mich überraschen." Dann kauft man was und dem anderen gefällt es nicht. 
Andererseits.. wenn man im Voraus schon weiß, dass es nicht gefällt, dann könnte man sich von seinen Zwängen befreien und nach Herzenslust schenken. Auch nicht schlecht..

Für alle, die noch suchen stelle ich diese Woche drei interessante Bücher vor. 

Den Anfang macht das Gartenbuch "Immerblühende Beete" von Katrin Lugerbauer. Sie hat auch das Buch "Schattenstauden - Die dunkle Seite Ihres Gartens", welches ich hier bereits vorgestellt habe: KLICK.
Die Autorin hat auch einen Gartenblog: "Storchschnabel und andere Stauden", in dem sie meist über ihren Garten schreibt. Aus diesem stammen auch die meisten Bilder des Buches, welche allesamt von guter Qualität sind.


Das Buch ist in sechs Kapitel aufgeteilt:

Ich möchte ein Staudenbeet

Die Auswahl der Stauden

Attraktive Beete rund ums Jahr

Konkrete Beetvorschläge

Das Anlegen von Beeten

Es wächst ... und dann?

Ziel der Autorin ist, dass der Leser in seinem Garten standortgerecht die richtigen Stauden auswählen kann, welche zueinander passen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Farbe und Struktur. Zudem soll das Beet das ganze Jahr über blühen.

Mithilfe von vielen Listen, in welchen die Stauden nach Farben und Struktur sortiert sind ("Pflanzen die Leichtigkeit vermitteln", "Stauden mit Blütenkerzen",..) wird das Planen des Beetes vereinfacht.


Was ich besonders toll finde sind die Bilder der Beete in den verschiedenen Jahreszeiten. Ganz große Klasse! Denn das können nur wenige Gartenbücher bieten:


Dadurch kann man sich gut vorstellen, wie sich das Beet im Verlauf des Jahres verändert. 

Das Buch ist für Anfänger sowie für Hobbygärtner, die erst seit ein paar Jahren gärtnern gut geeignet. 
Von der Planung, dem Kauf der Pflanzen bis hin zur Pflege des Gartens wurde an alles gedacht.

Für 19,99 Euro kann man es beim BLV Buchverlauf käuflich erwerben (ISBN: 978-3-8354-1558-4) und vielleicht ist es ja genau das Richtige für deine Mama oder Oma. :)
Oder für die Freundin, die in ein Haus gezogen ist und nun gerne den Garten planen möchte.

Eure Tatjana <3


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2. Dezember 2017

Island-DVD - Skyr, Butter & mehr selber gemacht

Nachdem ich euch vor kurzem von Island und seinen Schafen berichtet hatte, möchte ich heute das Thema vertiefen. Damals hat mir Caroline Kerstin Mende (Karólína) bei vielen Fragen geholfen und mir eine DVD geschickt. Vielen Dank dafür!

Die DVD ist eine von drei DVDs des großen Islandschafpakets für Einsteiger:


Und zwar: 

Teil 3: Isländische Milchprodukte einfach selbst herstellen

Die Länge ist etwa eine Stunde. Karólína zeigt uns mit Liebe zum Detail, wie sie mit den heutigen Küchenuntensilien Skyr, Butter, Frischkäse & Co. herstellt. 
Und ich muß sagen, es geht erstaunlich einfach. Wichtig ist, dass man unbehandelte Milch direkt vom Biobauern nimmt. 
Mit viel Geduld filmt und erklärt sie jeden einzelnen Schritt bis zum fertigen Produkt.
Dazu besucht sie isländische Bauern, schaut ihnen beim Melken der Kühe zu und lässt sich die früheren Geräte zur Produktion zeigen.

Die DVD ist aufgeteilt in:

Die Milchlieferanten
Ábrystir (Pudding)
Milch & Sahne trennen
Skyr (ähnlich wie Quark)
Kjúka (Frischkäse)
Mysuostur (Frischkäse)
Smjör (Butter)
Nebenprodukte

Am besten gefällt mir der Teil zu Beginn, wo sie zeigt, wie man heute Schafe und Ziegen melkt und früher gemolken hat. Und ich bin sehr überrascht, wie einfach es ist, selber Butter oder Skyr herzustellen. Muss ich aufjeden Fall auch mal versuchen!

Hier der Trailer zum großen Islandschaf-Praxispakets: 


Die DVDs kann man beim Verlag Alpha Umi bestellen oder bei amazon.

DVD 1 beinhaltet den Schafalltag im Jahresverlauf und
DVD 2 die Rohwollverarbeitung Schritt für Schritt.
DVD 3: Alte isländische Milchprodukte einfach selber machen.


Dazu möchte ich euch gerne die Autorin Caroline Kerstin Mende (Karólína) vorstellen.
Sie lebt in den nordisländischen Bergen und betreibt ihren eigenen Hof.

Kárólina Mende (Bildquelle: Verlag Alpha Umi)

Bildquelle: Verlag Alpha Umi

Ganz toll finde ich ja, dass der Versand ihrer Bücher & DVDs durch die Caritas-Werkstätten St. Anna in Ulmen (Eifel) erfolgt und die Bücher in einer isländischen sowie deutschen Druckerei gedruckt werden um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Hut ab!

Ich wünsche euch einen schönen 1. Advent und eine besinnliche Vorweihnachtszeit :)

Eure Tatjana <3


Link zum Beitrag über Islands Schafe: KLICK
Link zu allen anderen Beiträgen über Island: KLICK
Link zu Islands Weihnachtsbräuchen: KLICK
Link zu isländischen Kuchenrezepten: KLICK









29. November 2017

Schoko-Streuselkuchen aus Island


In Island gibt es einen Kuchen, der heißt übersetzt "Eheglück" (Hjónabandsæla). Man macht ihn tradtionell mit Rhababermarmelade und die moderne Version mit einer Nuss-Nougat-Creme. In Island wäre das Nizza, hierzulande Nutella. Aber man kann die Schokocreme natürlich auch selber machen, wie ich hier in dem Beitrag: KLICK.

Was ihr für den Kuchen benötigt:

300g Mehl
100g brauner Zucker
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100g Margarine
1 Ei

100g Nuss-Nougat-Creme (Nutella oder selber gemacht: KLICK)

Den Backofen heizt du auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vor.

Das Mehl, den braunen Zucker, das Backpulver und die Prise Salz miteinander vermischen. Die Margarine hinzugeben, kneten, Ei dazu und weiterkneten bis ein Streuselteig entsteht.

Eine Backform einfetten oder mit Backpapier auslegen und zwei Drittel der Streusel darauf verteilen. Schön festdrücken. Die Schokocreme darüberstreichen und zum Schluß die restlichen Streusel darüber streuen.

Für 20-30 Minuten im Backofen backen und anschließende abkühlen lassen.

Fertig!

Ich habe übrigens den ersten Kuchen etwas zulange gebacken, das schmeckt aber auch gut. Es ist dann etwas knuspriger und schmeckt noch besser. 
Aber soll es ein Kuchen sein, den man mit der Gabel essen kann, dann lieber nur nach Anleitung backen ;) Auf den Bildern seht ihr den zweiten Kuchen..

Das Rezept habe ich wieder von dem tollen Blog Island-Fan-Kochbuch. Schaut mal rein, dort gibt es ganz viele leckere isländische Rezepte.

Eure Tatjana <3



25. November 2017

Yukon - eine Reisebloggerin berichtet



Sagt euch der Name Yukon etwas? Das Wort leitet sich von yu-kun-a ab und bedeutet "Großer Fluß" auf Gwich'in-Indianisch. Es ist aber auch ein großes Territorium im äußersten Nordwesten Kanadas, welches ungefähr so groß ist, wie Deutschland und Österreich zusammen.
Es hat aber nur 38.000 Einwohner.

Durch einen Zufall habe ich die Reisebloggerin Hanife (ihr Blog: Reiserouten) kennengelernt. Sie ist  gerade dort und es ist bereits seit längerem der Winter eingekehrt. 


Ich finde ihre Reiseart unglaublich spannend habe ihr ein paar Fragen gestellt:


Du bereist gerade Kanada. Wo genau und seit wann? Und warum?


Ich bin seit dem 3. September in Kanada und zwar im Yukon. Der Yukon liegt im Norden von Kanada und grenzt an Alaska. Die Frage kann ich leider nicht allzu kurz beantworten, da meine Ursprungspläne ganz anders aussahen als es sich mittlerweile ergeben hat. Aber das gehört wohl zum Reisen...
Zusammen gefasst kann ich sagen, dass es mein Plan und ein tiefes Bedürfnis war, einfach eine ziemlich lange Zeit alleine in der Wildnis zu sein, etwas über die Natur zu lernen und vor allem viel Zeit für mich und fürs Schreiben zu haben. Dass es dann Kanada wurde hat sich ganz zufällig ergeben, da ich einen Aushang im forstwirtschaftlichen Institut gesehen hatte, der mich ansprach. Eigentlich bin (oder war) ich nicht so für das „um die Welt reisen mit Flugzeug“ und bevorzuge es einfach mit meinem Rad unabhängig und alleine unterwegs zu sein.  Mittlerweile ist es so, dass ich eigentlich kaum allein war und sehr viele Menschen getroffen, Erfahrungen gesammelt, Worte gewechselt habe, was aber auch sehr schön war (und ist) und obwohl ich eigentlich nie Winter- Fan war (Ja, ich weiß...ich dachte ich würde in einer Hütte sitzen und schreiben), bin ich das jetzt glaube ich mittlerweile sogar ein wenig geworden.
Wielange möchtest du noch bleiben?
Eine schwierige Frage… Was ich möchte ändert sich von Tag zu Tag und gerade ist es so, dass ich noch gerne länger im Yukon bleiben würde. Mein Flug geht jedoch am Samstag weiter nach Vancouver, deshalb liegt diese Entscheidung nicht bei mir, auch aus finanziellen Gründen.
Wo übernachtest du und wieviel zahlst du dafür?
Zuerst habe ich eine Art Workaway gemacht bei einem Familienunternehmen, wo ich danach auch das Housesitting gemacht hätte und allein gewesen wäre. Dies war eigentlich für die ganze Zeit im Yukon so geplant, sodass ich keine Ausgaben gehabt hätte. Ich habe davor etwas gespart für die Zeit in Vancouver und Island. Da ich bei der ersten Workawayfamilie dann jedoch nur vier Wochen war, musste ich mit dem Geld besser haushalten. Ich habe mir dann noch eine anderen Workaway Host gesucht, dort war ich fünf Wochen und gerade mache ich ein Mix aus Workaway, Couch surfen, Leute, die ich kennen gelernt habe besuchen und so weiter… In Vancouver werde ich ebenfalls Couchsurfen und ein paar Nächte im Hostel schlafen.
Wie finanzierst du deine Reise?
Wie gesagt habe ich etwas gespart, muss aber gut nach dem Geld gucken. Nach Kanada war noch eine Portugal Reise geplant, die ich jetzt erst einmal verschieben werde, da ich in Deutschland erst wieder Geld verdienen muss. Da ich kein Work Visa habe, kann ich hier nur für Essen und Unterkunft arbeiten aber nicht legal Geld verdienen.
Ich gebe allerdings auch nicht viel aus, Lebensmittel und ab einen Kaffee für meine Gastgeber und mich..
Was war dein bisher schönstes Erlebnis dort?
„Ein“ schönstes Erlebnis gab es nicht. Ich hatte sehr sehr viele schöne Erlebnisse bisher. Zu diesen zählen sehr viele Begegnungen mit Menschen, die hilfsbereit waren als es mir nicht gut ging, zu sehen, dass sich alles immer irgendwie wendet, Gespräche mit eigentlich Fremden, bei denen man sich dann den Menschen sehr verbunden fühlt, den Gipfel vom Chillkoottrail erreichen, das erste mal Nordlichter sehen, im Schnee am Feuer sitzen, einen Wolf treffen, draußen schlafen...und was mich bisher wirklich sehr glücklich gemacht hat: als ich bei -20° mit dem Fahrrad 30km den Highway entlang gefahren bin um einen Freund im Tiny House zu besuchen.


Was hat dich am meisten überrascht?
Die Offenheit der Kanadier, mich selbst noch einmal ganz anders kennen zu lernen, dass die Menschen wirklich sehr viel geben ohne etwas dafür zu verlangen. Und, dass es extrem viele Deutsche hier gibt, was ich tatsächlich etwas erschreckend finde. 😉
Gibt es kanadische Gerichte, die du gerne ißt? Welche?
Tatsächlich gibt es keine kanadischen Gerichte, die ich kennen gelernt habe, welche ich gerne essen würde. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich mich Vegan und glutenfrei ernähre. Die meiste Zeit habe ich mit den anderen Menschen zusammen oder für sie gekocht und konnte so entscheiden, was ich esse. Die kanadische Küche ist allerdings auch nicht wirklich für ihre Kulinarik bekannt. Gestern waren wir bei Freunden zum Essen und es gab recht leckere Cranberry Sauce, die ausnahmsweise nicht total verzuckert war. Und ich mochte die Blaubeeren, die am Chillkoottrail wuchsen. Und blaue Maischips.
Und welche Lebensmittel, die du dort kennengelernt hast, schmecken dir garnicht?
Das meiste, weil es total viel Zucker enthält oder Fastfood ist.
Man sagt, in Kanada hat man seine Ruhe und ist alleine. Stimmt das?
Also wie bereits gesagt, war ich nicht viel alleine aber ruhig ist es hier. Kanada ist jedoch riesig, ich kann also nur für einen kleinen Teil des Yukon sprechen. Ich glaube, gerade weil hier so viele Menschen sind, die abseits leben, sind sie teilweise sehr kommunikativ, denn diese Menschen haben ja sonst viel Zeit für sich alleine.
Du hast bereits andere Länder bereist. Welche?
Kleine Teile Frankreichs, Portugal, Marokko, Türkei, Tunesien, kleine Teile der Schweiz, einen Mini Teil Italiens.
Welche Länder haben dir bis jetzt am besten gefallen?
Portugal, mein absoluter Favorit, wegen der Atmosphäre, der Landschaft, dem Klima, und den Menschen. 
Die Sahara in Marokko, dort war ich nur sehr kurz aber es war unbeschreiblich und auch dort spielte es eine große Rolle, bei was für liebenswerten Menschen ich war. Eigentlich gefällt mir überall immer irgendetwas. Und ich finde Deutschland tatsächlich wunderwunderschön und habe auch dort noch viel zu wenig gesehen von dem, was Deutschland an atemberaubender Natur zu bieten hat.
Und welche möchtest du noch bereisen? Aus welchem Grund?
Da habe ich keine Präferenzen. Ich fühle mich eigentlich in Freiburg sehr wohl. Ich möchte aber auf jeden Fall noch mal nach Portugal, vielleicht auch für länger und mit dem Rad. Es wäre auch schön in Gibraltar den Sternenhimmel zu betrachten und noch einmal in die Sahara in Marokko zu reisen. Meine beste Freundin und zugleich der liebste Mensch der Welt lebt mittlerweile in Brasilien, da sollte ich vermutlich mal hin. Und nach Finnland, meinen besten Freund besuchen. Und einmal wieder in die Türkei, zu meiner lieben Oma. Jetzt kann ich mir sogar noch einmal vorstellen hierher zu kommen.
Und in zwei Wochen werde ich für eine Woche in Island sein.

Vielen lieben Dank für die Beantwortung der Fragen und die Bilder liebe Hanife! Es hat mich sehr gefreut, dass du dir dafür Zeit genommen hast.

Das Interview habe ich Mitte November geführt. Am 1.12. fliegt sie weiter nach Island.
Ich werde sie bald fragen, wie es war und die Antwort natürlich hier verbloggen. Versprochen!


Gewinnspiel Auflösung

Und jetzt habe ich für euch noch die Gewinner des Herbst-Gewinnspieles:

Buch "Gartengestaltung": Josef M.

Buch "Einfach schöne Beete": Anette R.

Buch "Pflanzenrezepte": Petra H.

Buch "Frauen und ihre Gärten: Sabine P.

Alle Gewinner werden persönlich benachrichtigt.
Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit den Büchern!!!

Eure Tatjana <3

23. November 2017

Wolken-Plätzchen (Cookies) backen



Nachdem es ja seit zwei Wochen auf vielen Blogs schon etliche Plätzchenrezepte gegeben hat, die aber irgendwie immer dieselben sind wie jedes Jahr, hatte ich eine Idee.
Meine Schwester schenkte mir letztes Jahr eine total süße Wölkchenform..

Das Teigrezept findet ihr auch unter Plätzchen marmorieren, damit ihr aber nicht dauernd hin und her klicken müsst, schreibe ich es euch hier wieder auf:

Zutaten für den Keksteig:

150g zimmerwarme Butter
1 Prise Salz
100g Zucker
ein paar Tropfen Zitronenaroma
1 Ei
300g Mehl

und für die Glasur:

200g Puderzucker
Eiweiß von einem Ei



Zuerst verrührt ihr in einer Schüssel die Butter mit dem Salz und dem Zucker. Anschließend gebt ihr das Zitronenaroma und das Ei hinzu und rührt weiter gut um. Zuletzt kommt das Mehl dazu und ihr knetet alles zu einem schönen Teig. Dieser wird für eine halbe Stunde in den Kühlschrank gelegt.

Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Jetzt könnt ihr ihn mit Mehl ausrollen und nach belieben ausstechen. 
Wenn ein Backblech voll ist, schiebst du es für ca. 5-10 Minuten in den Ofen.

Anschließend die Cookies abkühlen lassen.

Für die Verzierung verrührst du das Eiweiß mit dem Puderzucker und gibst die Masse in zwei kleine Schüsseln. In die eine verrührst du etwas blaue Lebensmittelfarbe und verzierst nun mit den Farben abwechselnd die Cookies. Ich habe dazu einen Löffel genommen oder ein Stäbchen.

Trocknen lassen.

Fertig :)




Den Ausstecher habe ich auch gleich ausprobiert.. sind die nicht süß? :)


Und nun euch ganz viel Spaß beim Backen!!!

Eure Tatjana <3